publichrist - Publizist für Jesus Christ
Aktuelles
2000 Jahre Christenverfolgung
Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen am Sonntag, den 8. November 2009 ... das ist ja schon vorbei. Interessiert uns das heute noch?
Angeblich ist ja in dieser schnelllebigen Zeit nichts so alt wie die Zeitung oder Nachricht von gestern. Die Jubelfeiern zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer am 09.11.2009 sind ja auch schon vorbei (vgl. hierzu auch Büchlein "Als die Mauer fiel ..." des CLV-Verlags). Außerdem betrifft uns dies ja gar nicht direkt, so etwas ist weit von uns entfernt. Wir haben in Deutschland ja freie Meinungsäußerung und damit die Freiheit, für unsere Überzeugungen und unseren Glauben einzutreten. Wenn du Christ bist, sollte es dich aber nicht unberührt lassen, dass wir derzeit die größte Christenverfolgung aller Zeiten haben. Während wir unsere Gottesdienste in Freiheit feiern können, werden in mehr als 50 Ländern ca. 100 Millionen Christen verfolgt (Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland). Viele müssen ihre Gottesdienste im Untergrund abhalten, werden unter Druck gesetzt ihren Glauben an Christus zu verleugnen oder sitzen unschuldig in Gefängnissen. Als Leib Christi sollen unsere verfolgten Glaubensgeschwister bei uns nicht in Vergessenheit geraten. Sie benötigen unsere Gebete und Unterstützung, denn in 1. Kor. 12,26 heißt es "Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit..."
Geht es aber allein um Christenverfolgung in fernen Ländern? Kann uns hier in Deutschland überhaupt so etwas passieren? Angelika Hoch von AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) schreibt im AVC-report (Nr. 5/2009) hierzu:
Verfolgung - durch Cäsaren, Herrscher, kommunistische, islamische oder andere totalitäre Regierungen, religiöse Systeme oder Einzelpersonen - scheint so weit weg. Doch ...
... sie rückt näher.
"Christenverfolgung? Ja, vor fast 2000 Jahren hat Nero die Christen im römischen Zirkus umbringen lassen.
Und danach? Schwer zu sagen, vielleicht noch unter kommunistischen Regimen?
Und in Deutschland? Nein, bestimmt nicht."
Bequem und sicher im gemütlichen Heim bedauere ich die Christen, die weltweit Verfolgung, bis hin zu Gefängnis, Folterung und Tod, ausgesetzt sind. Doch das betrifft mich nicht - es geschieht weit weg von hier.
"Weit weg von hier" - ist das nicht eine Illussion? Wie weit weg ist denn zum Beispiel Bremen? Oder Marburg?
Christliche Veranstaltungen unter Beschuss
Schon der evangelikale Jugendkongress, das "christival" in Bremen, sah sich heftigen Angriffen gegenüber. Noch radikaler wurde gegen den "Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" in Marburg Sturm gelaufen. Ziel eines eigens gegen den Kongress gegründeten Aktionsbündnisses mit dem Namen "Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus" war nicht nur die Absetzung von Referenten, die den Aktivisten besonders unliebsam waren, sondern ein Verbot des Kongresses schlechthin.
Meinungsfreiheit für alle - außer für Christen?
In der westlichen Welt haben wir (noch?) Meinungsfreiheit. Soll das aber nicht mehr gelten, wenn christliche Werte vertreten werden? Wir haben Wissenschaftsfreiheit. Soll das nur für Wissenschaftler gelten, die keine christlichen Überzugungen haben? Wenn Außenstehende Einfluss auf Lehrinhalte christlicher Kongresse nehmen wollen - würden sie dasselbe auch Christen auf ihren eigenen Tagungen zugestehen?
Rauer Gegenwind
Die Wortwahl der Kongressgegner war keineswegs zimperlich. Sie ging bis hin zur Gleichsetzung der Befürworter mit "Hasspredigern, Brandstiftern und Asozialen". Zu sagen, dieses oder jenes sei Sünde, verletze die Gefühle der Be- bzw. Getroffenen und habe gefälligst zu unterbleiben. Wenn dagegen Gebäude beschmiert werden - unter anderem mit antichristlichen Darstellungen, die ein gekreuzigtes Schwein mit der Aufschrift "Jesus du Opfer" zeigen - wird selbstverständlich erwartet, dass dies von der Meinungs- und Kunstfreiheit gedeckt sein soll.
Ganz allgemein - unabhängig vom konkreten Thema des Marburger Kongresses - stelle ich fest: Die Angriffe werden heftiger. Überzeugte Christen und christliche Institutionen werden inzwischen auch schon in öffentlich rechtlichen Radio- und Fernsehsendern angegriffen und diffamiert. Der Bericht "Missionieren als Abenteuer" in der Sendung "Frontal 21" vom 4. August 2009 ist nur ein Beispiel.
Verfolgung ganz weit weg? Sie rückt näher.
(Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Autorin Angelika Hoch von AVC)
(Weitere) Hilfswerke in diesem Bereich:
Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) - AVC setzt sich seit 1972 ein für verfolgte Christen, Evangelisation, Gemeindebau, Verbreitung der Bibel, Bibelschulen (Internet: www.avc-de.org)
NEHEMIA Christenhilfsdienst e.V. - Nehemia trägt bei zur Linderung der Not der Menschen u.a. durch Hilfsgüter, Katastrophenhilfe, Bau und Unterhalt von Kindergärten, Schulen, Kranken- und Sozialstationen, Waisenhäuser, Suppenküchen
Stiftung HOFFNUNG - Diese rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts sammelt Spenden für das AVC und den NEHEMIA Christenhilfsdienst, betreut verwaltungstechnisch ihre und eigene Projekte
Open Doors - Open Doors ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das sich seit über 50 Jahren in rund 50 Ländern für verfolgte Christen einsetzt. Die Hilfsprojekte richten sich nach den Bedürfnissen der Untergrundgemeinden. Schwerpunkt des Dienstes sind Verteilung von Bibeln und christlichem Schulungsmaterial, Ausbildung von Pastoren und Mitarbeitern der Untergrundgemeinden, Gefangenenhilfe und Unterstützung von Familien von ermordeten Christen, Aufbau von Zufluchtsstätten für ehemalige Muslime, die Christus angenommen haben, soziale Hilfsprojekte "Hilfe zur Selbsthilfe" für mittellose Christen in der Verfolgung, Nothilfe-Projekte in Konflikt- und Katastrophengebieten, Information, Gebets- und Hilfsaufrufe an Christen in der freien Welt (Internet: www.opendoors-de.org).
Favoriten (im Internet)
(Link öffnet im gleichen Fenster)
Favoriten (aus Gottes Wort)
(Worte, die mir wichtig sind)
1. Tim. 2,4-6: Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.
Mk. 1,15: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Joh. 3,16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Mt. 11,28: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Joh. 6,44: Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
Joh. 6,37: Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Apg. 16,31: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!
Eph. 2,8.9: Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
1. Joh. 1,6-10: Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Joh. 2,1-6: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.
1. Joh. 2,12: Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
Joh. 8,36: Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Joh. 15,5: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
1. Chr. 16,10b.11: Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!
2. Chr. 15,2b: Der HERR ist mit euch, weil ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen.
Jer. 29,13.14a: Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Joh. 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
1. Joh. 5,1a: Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren.
1. Joh. 5,11.12: Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
Alle Religionen sind gleich?
Die "Main-Post" brachte auf Seite 2 ihrer Ausgabe von Samstag, 09.06.2007, als "Zitat des Tages" eine Aussage des südafrikanischen Erzbischofs Desmond Tutu, die er am Tag zuvor auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln gemacht haben soll:
"Gott schaut nicht darauf, ob wir in die Kirche gehen oder regelmäßig beten.
Gott interessiert auch nicht, ob wir Christ, Muslim oder Hindu sind.
Ihn interessiert nur, ob wir den Hungrigen Nahrung geben,
den Durstigen Wasser und den Nackten Kleigung."
In der Freitagsausgabe vom 22.06.2007 wurde hierzu mein Leserbrief abgedruckt:
„Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hält eine Bibel in der Hand und erklärt, dass alle Religionen gleich sind. Gott interessiere nicht unsere Religion, sondern vielmehr ob wir unseren Nächsten lieben und ihm helfen. In zwei Punkten stimmt dies mit der Bibel überein: Es stimmt, dass Religion (und Frömmigkeit) zu unserer Errettung nichts nützt. Religionen sind Erfindungen des Menschen, um aus eigenen Anstrengungen zu Gott zu finden. Das gilt auch für die christliche Religion, wenn sie auf die Errettung durch Taufe, Kirchenzugehörigkeit, Sakramente und gute Werke vertraut. Auch ist es richtig, dass Gott will, dass wir ihn und unsere Nächsten lieben.Allerdings stimmt die Behauptung nicht, es sei Gott egal, ob wir an seinen Sohn Jesus Christus glauben. Nach der Bibel ist er allein der Weg, die Wahrheit und das Leben, ohne ihn kommt niemand zum Vater, in ihm allein ist das Heil und ohne ihn hat niemand das Leben. Wer behauptet, man könne ohne Jesus Christus gerettet werden, hat die Bibel nicht gelesen oder glaubt ihr nicht. Ein Christ glaubt nicht an seine Religion, sondern vertraut auf das einmalige und vollkommen ausreichende Erlösungswerk Christi am Kreuz. Wer dieses Evangelium gehört hat und es ablehnt, geht verloren - auch das sagt die Bibel.“
(Weitere Beiträge zu dieser Rubrik "Kommentar" zum Teil auch unter "Themen")
Warum gehe ich ins Internet?
(Erklärung aus dem Jahr 2003)
Mit dem Internet, das in unserem Alltag derzeit nicht mehr wegzudenken ist, verband ich einige Skepsis wegen des gewaltigen Missbrauchs dieses Mediums. Hacker, Viren, Porno- und Hetzseiten vor allem aber der unglaubliche Datenmüll, das heißt eine Informationsflut, die von den Nutzern nicht mehr verarbeitet werden kann, waren einige der ersten Gedanken, die mir dabei kamen. Gleichwohl hat sich das Internet derart etabliert, dass man als jemand, der gerne publiziert, nicht mehr daran vorbei kommt. Viele Personen und Non-Profit-Organisationen nutzen dieses Medium daher auch einfach nur zur Meinungsbildung oder für eine gute Sache. Immer mehr Christen verbreiten damit auch die - wie ich meine - beste Sache der Welt: Das Evangelium von Jesus Christus. Da ich bereits einige erste Erfahrungen mit der Erstellung anderer Internetseiten gesammelt hatte (ohne besonderen Schnickschnack, Animationen etc.), wagte ich mich nun auch daran, eine christliche Seite zu erstellen. Denn diese Botschaft ist so wichtig, ja sogar lebenswichtig, dass es gar nicht genug Seiten davon geben kann. Da ich auch schon bisher gerne meine Meinung veröffentlicht habe (publiziere), entstand daraus die Idee und der Name für diese Seite.
Ich weiß natürlich, dass es jede Menge sehr guter Seiten im Internet mit christlichen Inhalten gibt. Viele, der von mir gefundenen werden im Laufe der Zeit bei den Links aufgenommen, wobei ich das Ganze schon noch etwas strukturieren möchte. Derzeit kann ich mit Aufbau und Gestaltung dieser Seite sicher nicht besonders hervorstechen. Das ist aber auch nicht mein wichtigstes Anliegen, obwohl es schon eine gewisse Herausforderung wäre, eine Seite mit "Pfiff" zu entwickeln, da diese dann wohl auch gerne besucht würde. Ich möchte hier also zunächst auf andere Seiten hinweisen und auf Beiträge, die ich interessant oder wichtig finde. Soweit es mir erlaubt wird, werde ich gelegentlich auch Beiträge von anderen hier veröffentlichen. Auch die Weitergabe von Kontaktadressen (Personen, Organisationen, Gemeinden), die Hilfestellungen bei dem Glaubensweg zu Gott geben können, erscheint mir wichtig. Ich hoffe, mit Gottes Hilfe selbst im Glauben so wachsen zu können, dass ich meine eigenen Erfahrungen (Zeugnisse) weitergeben kann. Petrus schreibt hierzu (1. Petr. 3,15-16): "Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht"(Luther Übersetzung) bzw. "Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach der Begründung eures Glaubens fragen. Seid dabei freundlich, aber vergesst nicht, welche Verantwortung ihr vor Gott habt." (Übersetzung "Hoffnung für alle").
Ich habe wirklich kein "frommes" Leben geführt. Weiß Gott nicht! Freilich habe ich sehr oft gebetet, bin getauft und konfirmiert und ich gehe auch regelmäßig zum Gottesdienst. Aber war das ein von Gott gewolltes Leben mit einer liebevollen und dauerhaften Beziehung zu ihm? Sein Rufen hatte ich zwar schon öfters vernommen oder gespürt, aber ich hatte nicht darauf reagiert oder es durch andere Geschäftigkeiten überhört. Mir wurde dennoch mehr und mehr bewusst, dass der Glaube, die Beziehung zu Gott und zu seinem Sohn Jesus Christus in meinem Leben immer wichtiger wurde. All die anderen Engagements (als Gemeinderat, als Personalrat, für Gerechtigkeit, Frieden, Umwelt, Gesundheit) sind sicher auch bedeutsam und wichtig. Dennoch können sie auf Dauer nicht der eigentliche Grund und Sinn meines Lebens oder des Lebens der Menschen sein. Der Pastor und Buchautor Klaus Vollmer sagte einmal: "Jesus Christus ruft den Menschen nicht zum Dienst an der Welt, das ist nicht das Erste. Er ruft den Menschen nicht in erster Linie zur Selbstfindung auf, das ist nicht wahr. Dieser Herr ruft zu sich und nicht zu den Menschen. Der Mensch soll nicht in erster Linie sich selbst finden, sondern Christus. Der Mensch wird von diesem Herrn gerufen, und dieser Herr sagt: "Komm! Du Mensch, komm von dir weg." Das ist das Eigentliche am Christentum. Jede Verkündigung hat das zentrale Anliegen, diesen Jesus Christus einer unwissenden Welt bekanntzumachen. In der Predigt geht es nicht in erster Linie darum, die Welt zu neuen Aktionen zu scheuchen, nein, zentrale Aufgabe jeder Predigt ist es, diesen Jesus Christus einer Welt bekanntzumachen." Ich habe mich schließlich ganz formell und "offiziell" anlässlich einer Wochenend-Tagung bei dem christlichen Wissenschaftler und Buchautor Prof. Werner Gitt zu Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser bekannt. Obwohl ich seither immer noch Fehler mache und sündige, lässt er mich nicht mehr los (William MacDonald befasst sich in einem Buch mit dem Thema der Heiligung; vgl. Buchtipps).
Für Christen sollte es eigentlich normal sein, sich zu bekennen. Wenn die Wahrheit der Heilsgewissheit durch den Glauben an Jesus Christus uns hilft, ja uns sogar frei macht, dann ist es christliche Pflicht, auch anderen zu helfen und dieses Wissen weiter zu geben. Christen haben diesen Auftrag. Freilich bin ich auch weiterhin ein Sünder und bin in diesem vergänglichen Leib (im Fleisch) auch ständig versucht, das hört hier auf Erden wohl nicht mehr auf. Gleichwohl darf ich mich im Glauben an Jesus Christus trotz meiner Schuld gerettet wissen und darauf vertrauen, dass ich die Kraft kriege, dem Teufel zu widerstehen, selbst wenn ich hie und da noch strauchle und stürze (vgl. Buchtipp zur Heiligung). Viele Menschen kommen irgendwann an den Punkt, wo sie sich nach dem Sinn ihres Lebens fragen. Diese Frage ist unausweichlich. Und diese Menschen wollen Antworten. Die will ich auch und vieles weiß ich immer noch nicht. Aber ich glaube und vertraue uneingeschränkt auf das, was unser Gott uns durch sein Wort, die Bibel, mitteilt. Und indem ich mich als Christ zu erkennen gebe, sage ich zugleich: "Hör mal, wenn du ein Problem mit deinem Sinn hast, dann weiß ich was für dich. Ich kenne eine Quelle, die Bibel als das Wort Gottes, die niemals versiegt und ich kenne Menschen, die dir weiter helfen können. Am besten kann dir ohnehin nur Jesus helfen. Du bist herzlich eingeladen mitzukommen und dich auf das Abenteuer mit Jesus Christus einzulassen". Das sollten Christen mindestens sagen können, auch wenn sie - wie ich - kein Pastor sind und die Bibel noch nicht so ganz studiert haben (wobei man die Bibel mit der Zeit schon insgesamt kennen lernen sollte).
Ich hoffe, diese Seite entwickelt sich und wächst. Genauso wie ich mich entwickeln und im Glauben wachsen will. Es gibt sicher noch viele Fragen, die ich mir zum Teil auch schon gestellt habe. Vielleicht fragen Sie sich: Was habe ich für eine Aufgabe in diesem Leben? Wie erhalte ich Heilsgewissheit? Warum passiert nicht immer gleich etwas, obwohl ich mich doch wirklich deutlich im Gebet zu Jesus Christus bekannt und ihm mein Leben übergeben habe? Warum Jesus? Reicht der "liebe Gott" nicht schon alleine? Gibt es ein "zu spät"? Wie spricht Gott zu uns? Können wir die Bibel als sein Wort annehmen? Es passiert so viel Unglück auf der Welt, warum lässt Gott das alles zu? Warum müssen so viele Unschuldige leiden und sterben? Wie konnte Gott Ausschwitz zulassen? Gibt es ihn überhaupt (noch)? Hat er uns nicht schon längst den Rücken gekehrt?
Haben Sie ähnliche Fragen? Haben Sie anscheinend unlösbare Probleme mit sich oder in Ihrem Leben? Dann empfehle ich Ihnen als erstes, sich an den "lieben Gott" zu wenden und zu ihm das folgende oder ein ähnliches Gebet zu sprechen:
"Lieber Gott, ich habe gesündigt und brauche deine Vergebung. Ich glaube, dass der Herr Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist und dass ich durch sein Blut von der Sündenschuld befreit werden kann. Ich bitte dich, Herr Jesus, komm in mein Leben und sei mein Retter."
Die Bibel sagt nämlich: "Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet." (Römer 10,9). Schütten Sie ihm ihr Herz aus und bitten Sie um Hilfe. Dass er Ihnen eine Antwort gibt, durch sein Wort, ein Ereignis, einen Menschen. Dass er Sie zum Glauben an sein Erlösungswerk durch seinen Sohn Jesus Christus führt. Vertrauen Sie Gott, vertrauen Sie Jesus. Vielleicht passiert zunächst noch gar nichts, vielleicht dauert es etwas. Aber etwas passiert. Gott lässt Sie nicht allein, wenn Sie es ernst meinen. Lesen Sie täglich in der Bibel, um Gott besser kennen zu lernen. Sprechen Sie jeden Tag zu Gott im Gebet. Suchen Sie Gemeinschaft in einer christlichen Versammlung, einer Gemeinde oder einem Hauskreis, wo die Bibel vollständig als Gottes Wort gilt und die oberste Autorität ist. Christus hat gesagt, "wer zu mir kommt, den werde ich nicht zurückweisen".
Grundlagen des christlichen Glaubens - Eine Einführung
Bei der nachfolgenden Aufstellung handelt es sich um eine subjektive Auswahl von mir im Internet oder in christlicher Literatur gefundener Beiträge. Soweit die Quelle oder ein Link (jeweils nach dem Thema in Klammern) noch nicht angegeben sind, wird dies von mir noch nachgeholt.
Gebet des Glaubens - Bekenntnis zum Herrn Jesus
"HERR JESUS CHRISTUS,
mir ist jetzt klar geworden, dass ich mit der Schuld meines Lebens nicht vor Dir und dem lebendigen Gott bestehen kann. Ich erkenne, dass ich ohne Dich verloren bin und mich weder aus eigener Kraft selbst retten, noch aus eigenen Werken etwas zu meiner Rettung beitragen kann. Du aber bist in diese Welt gekommen, um verlorene Sünder zu erretten. Dein Tod am Kreuz war der Preis dafür, damit auch ich straffrei ausgehen kann. Dafür möchte ich Dir von Herzen Dank sagen und darauf vertraue ich. Danke, dass ich jetzt zu Dir kommen und Deinen Namen anrufen darf. Danke, HERR JESUS, dass DU mich so lieb hast und dass Dein kostbares Blut mich von allen Sünden reinigt. Mit meinem Leben bin ich vor Dir wie ein aufgeschlagenes Buch. Du kennst alle meine Verfehlungen, jede falsche Regung meines Herzens und meine bisherige Gleichgültigkeit Dir gegenüber. Meine Sünden trennen mich von Dir. Darum will ich Dir jetzt meine Schuld und alle meine Sünden bekennen."
(Bitte nennen Sie Ihre Sünden einzeln mit Namen, soweit Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie sich dazu genügend Zeit! - Erst nachdem Sie alle Ihre Sünden dem HERRN JESUS bekannt haben, beten Sie mit aufrichtigem Herzen weiter):
"Und nun bitte ich Dich, HERR JESUS, vergib mir alle meine Sünden und löse mich von allen Bindungen und jedem Anspruch Satans auf mein Leben. Nimm alles von mir, was vor Dir nicht recht ist. Mache es mir bitte durch Deinen HEILIGEN GEIST bewusst, wo ich mich durch Aberglauben und Beschäftigung mit dem Okkulten leichtfertig mit Satan einließ.
Du bist die Wahrheit in Person, und darum verlasse ich mich auf die Zusagen in Deinem Wort. Danke, HERR JESUS, für die mächtige Siegeskraft in Deinem kostbaren Blut! Du zerbrachst Satans Macht am Kreuz auf Golgatha und machst jeden Anspruch und jede Forderung des Teufels in meinem Leben völlig zunichte! Danke, dass Du mir jetzt meine Schuld vergeben hast.
Nun, HERR, bitte ich Dich, erfülle Du mein Leben. Bitte komm jetzt in mein Herz, HERR JESUS; ich will ganz Dir gehören. Leite mich auf dem Weg, den Du mir durch das Lesen der Bibel und Deine Führungen im Leben zeigen willst. Ich weiß, dass ich mich bei Dir dem guten Hirten anbefohlen habe, der es stets gut mit mir meint. Anvertrauen möchte ich Dir darum alle Bereiche meines Lebens: Mein Denken und Handeln, meinen Beruf, meine Freizeit, meine Pläne, meine Freunde, mein Geld ... Gib mir die Kraft, mit meinem bisherigen sündigen Verhalten zu brechen. Und wenn ich hier und da doch noch fehle, so lass es mich als Unglück erkennen und es Dir sogleich bekennen. Schenke mir neue Gewohnheiten mit Dir, die unter Deinem Segen stehen. Ändere meine Gesinnung zu Dir und zu den Menschen, mit denen ich täglich zu tun habe. Ich will begangenen Schaden und Unrecht, das ich anderen zufügte, wieder gutmachen, soweit dies möglich ist, und ganz mit Dir leben.
Gib mir Dir gegenüber ein gehorsames Herz, und öffne mir die Bibel, dass ich Dein Wort recht verstehe. Ich möchte Dich als meinen Herrn anerkennen und Dir nachfolgen. In Deiner Kraft wende ich mich jetzt von jeder erkannten Sünde und toten Religion ab. In JESU Namen sage ich mich bewusst von Satan los und erwähle den Willen GOTTES für mein Leben.
Habe Dank, himmlischer VATER, dass ich jetzt als Dein Kind leben darf, weil Du Deinen geliebten SOHN für mich hast sterben lassen und Ihn auferweckt hast von den Toten. Um JESU willen hast Du mich jetzt angenommen und ich preise Dich für Deine Liebe zu mir,
Amen."
Das alte Testament
Geschichtsbücher
Lehrbücher und Psalmen
(auch "Genesis", griech. Anfang, das Buch der Anfänge, Entstehung ca. 1450-1410 v. Chr.)
(auch "Exodus", griech. Auszug, das Buch der Erlösung/Befreiung, Entstehung ca. 1450-1410 v. Chr.)
(auch "Leviticus", griech. levitischer Gottesdienst, Buch der Anbetung und Gemeinschaft/der Heiligkeit Gottes, Entstehung ca. 1450-1410 v. Chr.)
(auch "Numeri", griech. Zählungen, berichtet von den Erfahrungen eines Volkes auf der Wanderung durch die Wüste, Entstehung ca. 1450-1410 v. Chr.)
(auch "Deuteronomium", griech. Wiederholung des Gesetzes, Buch der Unterweisung, Entstehung ca. 1450-1410 v. Chr.)
(Eroberung Kanaans, Entstehung um ca. 14. Jahrh. v. Chr.)
(Niederlage und Befreiung, Entstehung im 11. Jahrh. v. Chr.)
(Verwandten-Löser, Entstehung im 10. Jahrh. v. chr.)
(Samuel, Saul und David, Entstehung im 10. Jahrh. v. Chr.)
(Davids Regierung, Entstehung im 10. Jahrh. v. Chr.)
(Vereinigtes Königreich/Geteiltes Königreich, Entstehung im 6. Jahrh. v. Chr.)
(Israel und Juda, Entstehung im 6. Jahrh. v. Chr.)
(Geschlechtsregister und Geschichte, Entstehung im 5. Jahrh. v. Chr.)
(Die Größe Judas, Entstehung im 5. Jahrh. v. Chr.)
(Rückkehr des Überrestes, Entstehung im 5. Jahrh. v. chr.)
(Wiederaufbau der Mauern Jerusalems, Entstehung im 5. Jahrh. v. Chr.)
(Gottes Vorsehung und Fürsorge, Entstehung im 5. Jahrh. v. Chr.)
Prophetenbücher
(Das Problem des Leidens, Entstehungszeit ungewiss)
(Lobpreis, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr. und später)
(Weisheit/Sprichwörter, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr.)
(Das Denken des Menschen, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr.)
(Die Geliebte, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr.)
Das neue Testament
(Der Messias Israels, Entstehung im 8. Jahrh. v. Chr.)
(Warnung und Gericht, Entstehung im 7. Jahrh. v. Chr.)
(Klage über Jerusalem, Entstehung 6. Jahrh. v. chr.)
("Ezechiel", Gericht und Herrlichkeit, Entstehung im 6. Jahrh. v. Chr.)
(Erhebung und Fall von Königreichen, Entstehung im 6. Jahrh. v. Chr.)
(Die erlösende Liebe, Entstehung im 8. Jahrh. v. Chr.)
(Der Tag des Herrn, Entstehung im 9. oder 8. Jahrh. v. chr.)
(Gericht über Sünde, Entstehung im 8. Jahrh. v. Chr.)
(Gericht über Edom, Entstehung im 6. Jahrh. v. Chr.)
(Gottes Barmherzigkeit, Entstehung im 8. Jahrh. v. Chr.)
(Gericht und Königreich, Entstehung im 8. Jahrh. v. Chr.)
(Gericht über Ninive, Entstehung im 7. Jahrh. v. Chr.)
(Vom Zweifel zum Glauben, Entstehung im 7. Jahrh. v. Chr.)
(Der Tag des Herrn, Entstehung im 7. Jahrh. v. chr.)
(Wiederaufbau des Tempels, Entstehung im 6. Jahrh. v. chr.)
(Das erste und das zweite Kommen des Messias, Entstehung im 6. Jahrh. v. Chr.)
(Formalismus verworfen, Entstehung im 5. Jahrh. v. Chr.)
Geschichtsbücher
Briefe
(Christus, der König, Entstehung ca. 50 n. Chr.)
(Christus, der Knecht, Entstehung ca. 68 n. Chr.)
(Christus, der Mensch, Entstehung ca. 60 n. chr.)
(Christus in Seiner Gottheit, Entstehung ca. 85-90 n. Chr.)
(Der Missionsdienst im ersten Jahrhundert, Entstehung ca. 60 n. Chr.)
Propehtisches Buch
(Das Evangelium Gottes, Entstehung ca. 56 oder 66 n. Chr.)
(Der Wandel des Christen, Entstehung ca. 56 n. chr.)
(Die Autorität des Paulus, Entstehung ca. 57 n. Chr.)
(Erlösung durch Gnade, Entstehung ca. 49 oder 52 n. chr.)
(Die Gemeinde, der Leib Christi, Entstehung ca. 60 n. Chr.)
(Die Erfahrung des Gläubigen, Entstehung ca. 60 n. Chr.)
(Der Vorrang Christi, Entstehung ca. 60 n. Chr.)
(Das Wiederkommen Christi, Entstehung ca. 51 n. Chr.)
(Der Tag des Herrn, Entstehung ca. 51 n. Chr.)
(Gemeindeordnung, Entstehung ca. 64 n. Chr.)
(Festhalten an der Wahrheit, Entstehung ca. 67 n. Chr.)
(Gemeindeordnung, Entstehung ca. 65 n. Chr.)
(Ein Beispiel der Liebe, Entstehung ca. 60 n. chr.)
(Das Priestertum Christi, Entstehung ca. 68 n. Chr.)
(Das praktische christliche Leben, Entstehung ca. 45-50 n. chr.)
(Leiden und Herrlichkeit, Entstehung ca. 65 n. Chr.)
(Die letzten Tage, Entstehung ca. 66 n. Chr.)
(Gemeinschaft, Entstehung ca. 85 n. Chr.)
(Das Gebot Christi, Entstehung ca. 85 n. Chr.)
(Der Wandel in der Wahrheit, Entstehung ca. 85 n. Chr.)
(Der Kampf für den Glauben, Entstehung ca. 68 n. chr.)
(Vollendung, Entstehung ca. 95 n. chr.)
Erklärung:
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(Derzeit kein Eintrag)
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