Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh. 3,16) - Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14,6) - In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden. (Apg. 4,12) - Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (1. Joh. 5,11.12)

publichrist.de - Publizist für Jesus Christ
Gottes Wort für die Welt
Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus



 

Aktuelles: DIE BIBEL
 

In meinen Internet-Aktivitäten bin ich derzeit hauptsächlich mit der Herausgabe der Bibel nach der Übersetzung von Franz Eugen Schlachter (Version 2000) beschäftigt. Da ich kein Profi bei der Gestaltung und Entwicklung von Internetseiten bin und wegen anderer Berufstätigkeit diese Arbeit nur nebenher machen kann, wird es noch einige Zeit dauern, bis ich alle Bibelbücher komplett zum Online Lesen bereitstellen kann. Ich bedanke mich bei der Genfer Bibelgesellschaft, welche mir die Verbreitung der Schlachter 2000 auf meiner Seite DIE BIBEL ermöglicht hat.


 

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Ein anderes Evangelium
(Zum Karfreitag 2015)
 

Man versucht heutzutage immer öfter, den Hauptaspekt unseres Daseins als Christen oder als Gemeinde, also unseren Auftrag, neu zu erklären und diesem eine andere Ausrichtung zu geben. Man möchte weg von dem ständigen Gerede von der Sorge um das Heil unserer nicht an Christus glaubenden Mitmenschen und sich mehr um eine Verbesserung unserer Welt im hier und jetzt kümmern. Man möchte gewissermaßen die Gesellschaft derart durchdringen oder transformieren, dass diese sich positiv verändert und wir dem Reich Gottes schon hier etwas näher sind. Es wird propagiert, dass wir selber es sind, die eine solche gesellschaftliche Umformung herbeiführen können, wozu uns natürlich der Heilige Geist zur Seite steht.

Ich stelle überhaupt nicht in Abrede, dass die Welt durch die Umsetzung der Leitbilder des Evangeliums einen wunderbaren Wandel erfahren hat. Ich zitiere hierzu aus dem Beitrag „Asche wärmt nicht“ von Thomas Lachenmaier, erschienen in „factum“ Nr. 2/2015, Seite 12:
„Die Offenbarung des Evangeliums war eine gigantische, welthistorische Befreiungsaktion. Durch Jesus wurden der Wille und das Bewusstsein des Einzelnen befreit. Man macht sich heute wahrscheinlich nur schwer eine Vorstellung darüber, wie sehr die antiken Gesellschaften davon geprägt waren, dass verschiedene Gruppen von Menschen unterschiedlichen Wert haben. Ein großer Teil der Bevölkerung war versklavt oder galt als minderwertig, weil der falschen Sippe oder auch nur dem falschen Geschlecht zugehörig.
Dieser fundamentale Wandel des Menschen- und Weltbildes hat den Gesellschaften, die danach gelebt haben, einen unermesslichen Segen beschert. Er hat das Zusammenleben zivilisiert, die Menschen aus Knechtschaft geholt und sie befreit zu guten Werken (vgl. Eph. 2,10). Das Bild des „christlichen Abendlandes“ meint idealerweise (in der Praxis sah es oft anders aus, man sollte mit dem Begriff keine Vergangenheit verklären) ein Gemeinwesen, dessen Eliten sich ein gewisses Maß an Ehrfurcht vor dem Schöpfer bewahrt haben und die ihre Pflichten in dem Bewusstsein tun, von Gottes Segen abhängig zu sein, „von Gottes Gnaden“ zu handeln (vgl. auch nachfolgenden Artikel „Grundordnung: Demokratie, Gerechtigkeit und Wahrheit“).
Wo dies geschieht, können souveräne Bürger ihren Willen frei artikulieren und zu einem guten Miteinander finden. Diese Freiheit setzt Innovationskräfte frei, ermöglicht Wohlstand und garantiert Menschenrechte. Alles, was uns heute lieb und teuer ist, entstand in Ländern, die sich an dem biblischen Leitbild orientierten. Der amerikanische Soziologe Prof. Alvin J. Schmidt, der am Illinois College lehrte, hat in einer umfangreichen Forschungsarbeit dargelegt, wie das Christentum der wissenschaftlichen Forschung den Weg ebnete, den Grundstein zur Bildung für breite Bevölkerungskreise frei machte, wie es das Frauenbild veränderte, die Fürsorge für andere und das Gesundheitswesen etablierte und alle Bereiche des Lebens inspirierte und positiv veränderte. Barmherzigkeit und das Streben nach Gerechtigkeit wurden erst durch die Bibel zu einer die Gesellschaft prägenden Kraft.
In christlichen Gesellschaften wurde die Sklaverei abgeschafft. Die großen künstlerischen Leistungen in der Literatur, der Musik, der Malerei und der Wissenschaft entfalteten sich in Ländern, die diese christliche Befreiung erlebt haben. Auch der moderne Staat, der rational organisiert ist, der eine verlässliche Bürokratie hat (die nicht korrupt ist), gründet auf dem Menschenbild der Bibel.“
(Ende des Zitats)

Natürlich sollen wir Gutes tun, Salz und Licht sein, unseren Nächsten lieben und ihm helfen. Das hat uns Jesus mehr als einmal aufgetragen: Im Liebesgebot: (Markus 12,30-31), im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,30-37), in der Endzeitrede vom Gericht (Matthäus 25,31-46). Auch sollen wir uns selbstverständlich nicht nur mit uns selber beschäftigen und ein glaubwürdiges Zeugnis durch unser Leben geben. Allerdings halte ich es für fatal, wenn heute in erster Linie ein „soziales Evangelium“ gepredigt wird, das ein „anderes Evangelium“ ist (vgl. Galater 1,6-10). Wenn mittlerweile immer mehr Gemeinden ihre Aufgabe darin sehen, die Gesellschaft zu „transformieren“, also umzuformen — das steckt eigentlich dahinter, wenn man sich eine „missionale“ statt einer „missionarischen“ Gemeinde wünscht —, zeigt dies, dass sie den Blick für Gottes Prioritäten verloren haben. Gott hat in seiner Liebe zu uns Menschen seinen Sohn am Kreuz sterben lassen. Er hat ihn dahingegeben und unsere Schuld auf ihn gelegt, damit verlorene Menschen durch den Glauben an ihn errettet werden können. Gottes Priorität ist, dass Menschen errettet werden und nicht verloren gehen (vgl. Hesekiel 18,23; 33,11; Johannes 3,16; Lukas 19,10; 1. Timotheus 2,4; 2. Petrus 3,9).

Unsere Botschaft kann daher niemals zuerst lauten: „Lebe nach christlichen Werten!“ und unser erstes Anliegen kann nicht sein, die Welt zu verbessern. Sollte unser Endziel also sein, dass wir das Reich Gottes mit eigener Kraft herbeiführen? Was sagt eigentlich Jesus dazu, was und wie alles geschehen wird? In seiner Endzeitrede in Matthäus 24,1-25 spricht er von Kriegen, Gesetzlosigkeit, falschen Propheten, Lieblosigkeit und weiteren Zeichen, die wie bei Wehen bis zum Ende immer wieder kommen und sich steigern (Vers 8). Er sagte, dass sein Evangelium des Reiches auf dem ganzen Erdkreis und allen Nationen zum Zeugnis gepredigt werden wird, dann wird das Ende kommen. Aus 2. Thessalonicher 2,3 wissen wir auch von einem großen Glaubensabfall der vor der Ankunft unseres Herrn und unserer Vereinigung mit ihm kommen muss. Das Thema der Eschatologie (Endzeitlehre) kann hier unmöglich umfassend abgehandelt werden in dem Sinne: 1. Was bezieht sich auf die Ereignisse unmittelbar nach dem Kreuzestod Jesu und seiner Himmelfahrt? 2. Was bezieht sich auf die Ereignisse die in den letzten Tagen (dem Ende der mittlerweile etwas 2000 Jahre dauernden Endzeit) seiner Wiederkunft vorausgehen? 3. Was gilt für Jesu Jünger (seine Gemeinde) und was gilt für das Volk Israel? 4. Welche Ereignisse geschehen vor der Entrückung der Gemeinde und welche danach? Im Ergebnis bleibt aber festzuhalten, dass wir vor dem Kommen Jesu keine bessere Welt schaffen können oder sollen und dass dies nicht unser eigentliches Anliegen ist, auch wenn sich durch unseren Einfluss unbestritten manches verbessern kann (vgl. oben). Jesus hat seine Gemeinde in erster Linie noch deshalb in der Welt gelassen, damit diese sein Evangelium verkündet, andere zu Jüngern macht, sie tauft und sie lehrt, seine Gebote zu bewahren (Matthäus 28,16-20; Markus 16,15-20; Apostelgeschichte 1,8). Es wird also kommen, wie Jesus es gesagt hat und nicht so, wie wir es uns zurechtlegen. Auch nicht mit bester Absicht. Aber müssen uns die kommenden Ereignisse Angst machen? Sicher nicht, denn Gott bewahrt uns und schenkt uns das Ausharren. Die Prediger des Sozialen Evangeliums haben natürlich damit recht, wenn sie sagen, dass wir uns nicht damit begnügen sollen, dass wir in Sicherheit und errettet sind. Es wäre sicher falsch, uns nicht zu engagieren uns nicht für andere einzusetzen, ihrer Not zu begegnen, wo wir Möglichkeiten und Gelegenheiten dazu haben. Hier ist frelich auch die materielle, die physische Not gemeint, nicht bloß die Glaubensnot, die meist ohnehin da ist. Auch ist es sicher nicht weise, das Wort Gottes wie eine Keule zu schwingen und erst mal drauf los zu dreschen. Aber wer denkt denn eigentlich so und wer handelt so, wenn er wirklich Christ ist? Werden hier nicht extreme Szenarien an die Wand gemalt, die es in der Realität meist gar nicht gibt? Man sollte immer die jeweilige persönliche Situation berücksichtigen und behutsam vorgehen und natürlich im Gebet um Weisheit und gute Gelegenheit bitten. Aber es wäre ebenso fatal, sich mit dem Gutes-tun zu begnügen und das Evangelium nicht zu predigen. In physischen Notsituationen können humanistische Organisationen mit einer gut durchdachten Logistik oft sogar besser helfen, als die Gemeinde. Hier stehen wir überhaupt nicht in Konkurrenz, wir tragen vielmehr unseren bescheidenen Beitrag bei. Aber das Evanglium verkündigen, das machen weltliche Organisationen eben nicht, das ist dort sogar eher verpönt. Das Evangelium Christi zu verkündigen, das Leben für die Ewigkeit rettet, das macht nur die Gemeinde. Wem geholfen wurde als er hungerte, weil er verfolgt wurde oder sonst in Not war, wird eines Tages trotzdem sterben. Ob er von uns etwas darüber erfahren hat, was nachher kommt, das macht den Unterschied, das kann darüber entscheiden, ob er sein Leben in Ewigkeit verliert oder ob er leben wird, auch wenn er stirbt und somit in Ewigkeit nicht sterben wird (Johannes 11,25-26 – vgl. auch Beitrag „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen …“). Jesus fragte Martha „Glaubst du das?“ und sie antwortete „Ja, Herr! Ich glaube …“ Was glaubst du eigentlich?

Ich versuche ebenfalls — wie viele andere — mich in Staat und Gesellschaft einzubringen, im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen, wo ich eine Not sehe, versuche durch öffentliche Meinungsäußerung (Leserbriefe, Internet, persönliche Gespräche) Einfluss zu nehmen. Aber ich will dabei Gottes Priorität nicht aus den Augen verlieren. Deshalb will ich nicht versäumen, meinem Gegenüber irgendwann von dieser Botschaft zu erzählen, die lautet: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2. Korinther 5,20).

Uns wird gesagt, wir sollten unsere Beziehungen am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Nachbarschaft oder im Verein nutzen und uns für die Menschen interessieren. Wir sollten sie niemals bloß als „Missionsopfer“ ansehen. Gute Beziehungen zu knüpfen — auch mit Nichtchristen — ist ein guter Ansatz. Wer die Bibel liest und versteht, wird erkennen, dass sie nicht gebietet, uns von anderen Sündern in der Weise abzusondern, dass wir ihnen nicht mehr begegnen sollen. Aber wir sollen uns von sündigem Tun absondern und dies nicht mitmachen. Wir sind für Gott zur Heiligung abgesondert. Das heißt überhaupt nicht, dass wir uns nur in unserer „Insel der Seligen“ aufhalten dürfen. Aber, ich darf nicht verschweigen, dass gute Werke, Moral oder ein Leben nach christlichen Werten nicht ausreichen, um in den Himmel zu kommen. Allein der Glaube an Jesus rettet. Der Glaube, dass er der einzige Weg zum Vater im Himmel ist, der Glaube dass man darauf vertrauen muss, weil es darüber hinaus nichts gibt, dass rettet. Der Glaube, dass Jesu Werk auch nichts hinzugefügt werden kann (keine Verdienste, keine Sakramente der Kirche, keine Messen, keine Gebete zu Heiligen oder zu Maria). Nur, wenn ich auch diese Botschaft weitergebe, bin ich wirklich an meinem Gegenüber interessiert. Wenn wir uns für unsere vielleicht noch ungläubigen Kinder, Eltern, Verwandten oder irgendeine andere Person nicht bloß interessieren, sondern sie sogar lieben, dann liegt uns alles daran, dass es ihnen nicht nur auf dieser Welt gut geht. Wir versuchen alles was wir können — soweit es an uns liegt — damit sie dieses froh machende und rettende Evangelium hören. Und wir beten mit aller Kraft, dass sie es annehmen. Der Vorwurf, wir würden sie nur als „Missionsopfer“ ansehen, ist blanker Unsinn. Würde ich diese Botschaft verschweigen, dann wäre das lieblos und sündig, da ich Gott nicht gehorsam wäre.

Ja, natürlich sollen wir Salz uns Licht sein. Wir sollten — wie das Salz — würzen, Geschmack geben, der menschlichen Gesellschaft Pikantheit geben, als Schutz vor dem Verderben dienen und andere dazu bringen, sich nach der Gerechtigkeit zu sehnen, von der Jesus in seiner Bergpredigt sprach. Wir sollen auch Licht in der Welt sein. Jesus ist die Quelle des Lichtes und wir sollen dieses Licht reflektieren. Wir sollten unser Licht so leuchten lassen, dass die Menschen unsere guten Taten sehen, so dass sie den Vater im Himmel preisen (Matthäus 5,16). Der Dienst eines christlich geprägten Charakters, das Gewinnende eines Lebens, in dem Christus deutlich sichtbar wird, spricht lauter als der Versuch einer Überzeugung durch Worte, besonders wenn diese Worte — wie bereits angemerkt — wie „eine Keule geschwungen“ werden.

Der Missionsbefehl ist keine Option, keine Beifügung bei dem vermeintlichen Auftrag, die Welt zu verbessen. Wenn diejenigen, die nebenbei auch ein Stück weit die Welt verbessern wollen, dies ebenso sehen, stimme ich mit ihnen überein. Der Pastor und Buchautor Klaus Vollmer sagte einmal: „Jesus Christus ruft den Menschen nicht zum Dienst an der Welt, das ist nicht das Erste. Er ruft den Menschen nicht in erster Linie zur Selbstfindung auf, das ist nicht wahr. Dieser Herr ruft zu sich und nicht zu den Menschen. Der Mensch soll nicht in erster Linie sich selbst finden, sondern Christus. Der Mensch wird von diesem Herrn gerufen, und dieser Herr sagt: „Komm! Du Mensch, komm von dir weg.“ Das ist das Eigentliche am Christentum. Jede Verkündigung hat das zentrale Anliegen, diesen Jesus Christus einer unwissenden Welt bekanntzumachen. In der Predigt geht es nicht in erster Linie darum, die Welt zu neuen Aktionen zu scheuchen, nein, zentrale Aufgabe jeder Predigt ist es, diesen Jesus Christus einer Welt bekannt zu machen.“ Wer aufhört, den Weg zur Errettung allein durch den Glauben an Jesus Christus zu propagieren, wird sicher weniger Anstoß erregen. Mit einer solchen Botschaft würde man aber auch niemanden retten.


 

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Grundordnung: Demokratie, Gerechtigkeit und Wahrheit
 

Von unserem Altkanzler Helmut Schmidt, der am 23. Dezember 2012 seinen 94. Geburtstag vollendete, soll folgendes Zitat stammen: "Die Demokratie lebt vom Kompromiss. Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen."

Als Staatsdiener und überzeugter Demokrat, der auf die freiheitliche Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes vereidigt worden ist, muss ich hilflos mit ansehen, wie schon seit Jahrzehnten diese Grundordnung immer mehr ausgehöhlt, ausgehebelt und verhöhnt wird. Sowohl die Rechte des Souverän, des deutschen Staatsvolkes, wie auch das Lebensrecht unschuldiger, ungeborener Kinder, das Recht der Eltern auf Erziehung sowie Schutzrechte von Ehe und Familie werden mit Füßen getreten. Führende Politiker und Gerichte haben nur noch Spott und Hohn für diese Werte übrig und verdrehen den Willen des Verfassungsgebers in sein Gegenteil.

Im Hinblick auf die Umdeutung aller Werte, einem mittlerweile völlig verdrehten "Toleranz"-Begriff, der nichts anderes besagt, als gleichgültig alles gleich gültig sein zu lassen, muss auch einem überzeugten Demokraten, dessen Fundament neben unserer "alten" Grundordnung vor allen Dingen Gottes Wort, die Bibel ist, die derzeitige Entwicklung nachdenklich stimmen. Hierzu zitiere ich aus dem aktuellen Heft des Missionswerkes "Mitternachtsruf" (Januar 2013):
"Leiden können auch auf uns zukommen, wenn wir uns bewähren wollen: Wenn wir zum Beispiel argumentieren, dass Homosexualität etwas Widernatürliches und Perverses ist (man beachte nur die menschliche Anatomie). Oder wenn, wie geplant, Abtreibung zu einem Menschenrecht deklariert wird. Oder wenn absolute religiöse Toleranz eingefordert wird. Dann werden echte Christen als vermeintliche Feinde der Demokratie und Menschenrechte und als sogenannte "Hassprediger" geradezu kriminalisiert. - Demokratie ohne Gottesfurcht mündet in Anarchie und Antichristentum."


„Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat,
in dem festen Entschluss, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechts dauernd zu sichern,
gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

Präambel der Verfassung des Freistaates Bayern vom 02.12.1946


„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen,
hat das Deutsche Volk in den Ländern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern,
um dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben,
kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt
dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen.
Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war.
Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert,
in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.“

Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23.05.1949


„Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“

Artikel 1 des Grundgesetzes


„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
Die Freiheit der Person ist unverletzlich.
In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Artikel 2 Abs. 2 des Grundgesetzes


»Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. «

Artikel 20 des Grundgesetzes


„Eine Änderung des Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

Artikel 79 Abs. 3 des Grundgesetzes


»Beamtinnen und Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei.
Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und ihr Amt zum Wohl der Allgemeinheit zu führen.
Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten. «

§ 33 Abs. 1 Beamtenstatusgesetz
(früher: § 35 Abs. 1 BRRG, Art. 62 Abs. 2 BayBG)


»Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert,
aber mit Sanftmut und Ehrerbietung!
Und habt ein gutes Gewissen …«

1. Petrus 3,15-16


»Wenn ich die Sprachen von Menschen und Engeln sprechen könnte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein schepperndes Blech, eine lärmende Klingel. Und wenn ich weissagen könnte und alle Geheimnisse wüsste und jede Erkenntnis besäße; und wenn ich alle Glaubenskraft hätte und Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, wäre ich nichts. Und wenn ich meinen ganzen Besitz zur Armenspeisung verwendete, ja, wenn ich mich selbst aufopferte, aber keine Liebe hätte, nützte es mir nichts. Liebe hat Geduld. Liebe ist gütig. Liebe kennt keinen Neid. Sie macht sich nicht wichtig, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht taktlos und sucht nicht sich selbst; sie lässt sich nicht reizen und trägt Böses nicht nach; sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Sie erträgt alles; sie glaubt und hofft immer. Sie hält allem stand. Die Liebe wirde niemals aufhören.«

1. Korinther 13,1-8


»Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf; denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!
Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.«

Epheser 5,10-16


Wenn es bei homosexueller Liebe nur um moralische Dinge oder um Frömmigkeit ginge, wäre es ja halb so schlimm. Tatsächlich handelt es sich um eine Abkehr von Gottes guter Ordnung und seinen Geboten, die diesbezüglich im Alten wie auch im Neuen Testament durchgängig beschrieben sind. Es ist eine ernsthafte Beziehungsstörung und ein elementarer Riss durch das, was einmal untrennbar zusammengehörte: Gott und Mensch. Die Bibel nennt das Sünde. Nicht Paulus’ Rollenverständnis, sondern Gott selbst ist aus der Mode gekommen. In der Präambel unseres Grundgesetzes wurde ganz bewusst auf unsere Verantwortung vor Gott hingewiesen. Gemeint war damals ohne jeden Zweifel der Gott der Bibel und nicht irgendein Allerweltsgötze der übrigen Religionen.
Kein Christ, der ernsthaft Jesus nachfolgt, kann ein Verharren in der Sünde gutheißen, auch nicht für sich selbst. Ohne eine Korrektur, Buße und Umkehr sowie Zuwendung zu seinem Sohn Jesus Christus wird der „liebe Gott“ niemanden retten. Es gibt vereinzelt freilich den Hang und Drang zu gleichgeschlechtlicher Liebe. Das ist aber kein Massenphänomen, wie man uns glauben machen will. Diesen Menschen gilt auch die Liebe Gottes und mit dieser Liebe sollten wir Christen ihnen auch begegnen. Doch ist klar, dass dieser Drang nicht zu sexueller Vereinigung gleicher Geschlechter führen darf. Dies ist dann die Sünde, die Gott ein Gräuel ist. Homoliebe ist nach vielen Studien kein angeborenes unabänderliches Schicksal, sondern häufig ein durch pubertäre Fehlprägung erworbenes Verhalten. Befreiung hiervon ist möglich, trotz Behauptung des Gegenteils. Wir sollten diesen Menschen helfen, in der Kraft Jesu Christi ein Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Dies ist das genaue Gegenteil des von der Homolobby erfundenen Begriffs der „Homophobie“.
Das Geschrei der Lobbyisten und der ihnen folgenden Politiker und Mainstream-Medien sorgt leider dafür, dass viele in ihrem falschen Weg bestärkt werden und in Ewigkeit verloren gehen. Gott hat seinen Willen und seinen Ratschluss in seinem Wort verkündigt. Dies ist heute für alle Welt zugänglich. Wer seinen „intoleranten“ Erlösungsweg allein über Jesus Christus ablehnt und die Einhaltung seiner Gebote ablehnt, kann ihn ja in der Ewigkeit der Diskriminierung bezichtigen.
Christen, die es nicht nur dem Namen nach sind, und der Inspiration, Wahrheit und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift glauben, müssen sich nicht von der Welt sagen lassen, wie sie heute ihre Bibel auszulegen und dem Zeitgeist anzupassen haben.


 

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(Worte, die mir wichtig sind)
 

1. Tim. 2,4-6: Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.
Mk. 1,15: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Joh. 3,16:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Mt. 11,28: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Joh. 6,44: Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
Joh. 6,37: Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Apg. 16,31: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!
Eph. 2,8.9: Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
1. Joh. 1,6-10: Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Joh. 2,1-6: Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.
1. Joh. 2,12: Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
Joh. 8,36: Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Joh. 15,5: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
1. Chr. 16,10b.11: Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!
2. Chr. 15,2b: Der HERR ist mit euch, weil ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen.
Jer. 29,13.14a: Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Joh. 14,6: Jesus spricht zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
1. Joh. 5,1a: Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren.
1. Joh. 5,11.12: Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.


 

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Kommentar
 

Alle Religionen sind gleich?

Die "Main-Post" brachte auf Seite 2 ihrer Ausgabe von Samstag, 09.06.2007, als "Zitat des Tages" eine Aussage des südafrikanischen Erzbischofs Desmond Tutu, die er am Tag zuvor auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln gemacht haben soll:
"Gott schaut nicht darauf, ob wir in die Kirche gehen oder regelmäßig beten.
Gott interessiert auch nicht, ob wir Christ, Muslim oder Hindu sind.
Ihn interessiert nur, ob wir den Hungrigen Nahrung geben,
den Durstigen Wasser und den Nackten Kleigung."

In der Freitagsausgabe vom 22.06.2007 wurde hierzu mein Leserbrief abgedruckt:

„Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hält eine Bibel in der Hand und erklärt, dass alle Religionen gleich sind. Gott interessiere nicht unsere Religion, sondern vielmehr ob wir unseren Nächsten lieben und ihm helfen. In zwei Punkten stimmt dies mit der Bibel überein: Es stimmt, dass Religion (und Frömmigkeit) zu unserer Errettung nichts nützt. Religionen sind Erfindungen des Menschen, um aus eigenen Anstrengungen zu Gott zu finden. Das gilt auch für die christliche Religion, wenn sie auf die Errettung durch Taufe, Kirchenzugehörigkeit, Sakramente und gute Werke vertraut. Auch ist es richtig, dass Gott will, dass wir ihn und unsere Nächsten lieben.

Allerdings stimmt die Behauptung nicht, es sei Gott egal, ob wir an seinen Sohn Jesus Christus glauben. Nach der Bibel ist er allein der Weg, die Wahrheit und das Leben, ohne ihn kommt niemand zum Vater, in ihm allein ist das Heil und ohne ihn hat niemand das Leben. Wer behauptet, man könne ohne Jesus Christus gerettet werden, hat die Bibel nicht gelesen oder glaubt ihr nicht. Ein Christ glaubt nicht an seine Religion, sondern vertraut auf das einmalige und vollkommen ausreichende Erlösungswerk Christi am Kreuz. Wer dieses Evangelium gehört hat und es ablehnt, geht verloren - auch das sagt die Bibel.“

(Weitere Beiträge zu dieser Rubrik "Kommentar" zum Teil auch unter "Themen")


 

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Warum gehe ich ins Internet?
(Erklärung aus dem Jahr 2003)
 

Mit dem Internet, das in unserem Alltag derzeit nicht mehr wegzudenken ist, verband ich einige Skepsis wegen des gewaltigen Missbrauchs dieses Mediums. Hacker, Viren, Porno- und Hetzseiten vor allem aber der unglaubliche Datenmüll, das heißt eine Informationsflut, die von den Nutzern nicht mehr verarbeitet werden kann, waren einige der ersten Gedanken, die mir dabei kamen. Gleichwohl hat sich das Internet derart etabliert, dass man als jemand, der gerne publiziert, nicht mehr daran vorbei kommt. Viele Personen und Non-Profit-Organisationen nutzen dieses Medium daher auch einfach nur zur Meinungsbildung oder für eine gute Sache. Immer mehr Christen verbreiten damit auch die - wie ich meine - beste Sache der Welt: Das Evangelium von Jesus Christus. Da ich bereits einige erste Erfahrungen mit der Erstellung anderer Internetseiten gesammelt hatte (ohne besonderen Schnickschnack, Animationen etc.), wagte ich mich nun auch daran, eine christliche Seite zu erstellen. Denn diese Botschaft ist so wichtig, ja sogar lebenswichtig, dass es gar nicht genug Seiten davon geben kann. Da ich auch schon bisher gerne meine Meinung veröffentlicht habe (publiziere), entstand daraus die Idee und der Name für diese Seite.
 
Ich weiß natürlich, dass es jede Menge sehr guter Seiten im Internet mit christlichen Inhalten gibt. Viele, der von mir gefundenen werden im Laufe der Zeit bei den Links aufgenommen, wobei ich das Ganze schon noch etwas strukturieren möchte. Derzeit kann ich mit Aufbau und Gestaltung dieser Seite sicher nicht besonders hervorstechen. Das ist aber auch nicht mein wichtigstes Anliegen, obwohl es schon eine gewisse Herausforderung wäre, eine Seite mit "Pfiff" zu entwickeln, da diese dann wohl auch gerne besucht würde. Ich möchte hier also zunächst auf andere Seiten hinweisen und auf Beiträge, die ich interessant oder wichtig finde. Soweit es mir erlaubt wird, werde ich gelegentlich auch Beiträge von anderen hier veröffentlichen. Auch die Weitergabe von Kontaktadressen (Personen, Organisationen, Gemeinden), die Hilfestellungen bei dem Glaubensweg zu Gott geben können, erscheint mir wichtig. Ich hoffe, mit Gottes Hilfe selbst im Glauben so wachsen zu können, dass ich meine eigenen Erfahrungen (Zeugnisse) weitergeben kann. Petrus schreibt hierzu (1. Petr. 3,15-16): "Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht"(Luther Übersetzung) bzw. "Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach der Begründung eures Glaubens fragen. Seid dabei freundlich, aber vergesst nicht, welche Verantwortung ihr vor Gott habt." (Übersetzung "Hoffnung für alle").
 
Ich habe wirklich kein "frommes" Leben geführt. Weiß Gott nicht! Freilich habe ich sehr oft gebetet, bin getauft und konfirmiert und ich gehe auch regelmäßig zum Gottesdienst. Aber war das ein von Gott gewolltes Leben mit einer liebevollen und dauerhaften Beziehung zu ihm? Sein Rufen hatte ich zwar schon öfters vernommen oder gespürt, aber ich hatte nicht darauf reagiert oder es durch andere Geschäftigkeiten überhört. Mir wurde dennoch mehr und mehr bewusst, dass der Glaube, die Beziehung zu Gott und zu seinem Sohn Jesus Christus in meinem Leben immer wichtiger wurde. All die anderen Engagements (als Gemeinderat, als Personalrat, für Gerechtigkeit, Frieden, Umwelt, Gesundheit) sind sicher auch bedeutsam und wichtig. Dennoch können sie auf Dauer nicht der eigentliche Grund und Sinn meines Lebens oder des Lebens der Menschen sein. Der Pastor und Buchautor Klaus Vollmer sagte einmal: "Jesus Christus ruft den Menschen nicht zum Dienst an der Welt, das ist nicht das Erste. Er ruft den Menschen nicht in erster Linie zur Selbstfindung auf, das ist nicht wahr. Dieser Herr ruft zu sich und nicht zu den Menschen. Der Mensch soll nicht in erster Linie sich selbst finden, sondern Christus. Der Mensch wird von diesem Herrn gerufen, und dieser Herr sagt: "Komm! Du Mensch, komm von dir weg." Das ist das Eigentliche am Christentum. Jede Verkündigung hat das zentrale Anliegen, diesen Jesus Christus einer unwissenden Welt bekanntzumachen. In der Predigt geht es nicht in erster Linie darum, die Welt zu neuen Aktionen zu scheuchen, nein, zentrale Aufgabe jeder Predigt ist es, diesen Jesus Christus einer Welt bekanntzumachen." Ich habe mich schließlich ganz formell und "offiziell" anlässlich einer Wochenend-Tagung bei dem christlichen Wissenschaftler und Buchautor Prof. Werner Gitt zu Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser bekannt. Obwohl ich seither immer noch Fehler mache und sündige, lässt er mich nicht mehr los (William MacDonald befasst sich in einem Buch mit dem Thema der Heiligung; vgl. Buchtipps).
 
Für Christen sollte es eigentlich normal sein, sich zu bekennen. Wenn die Wahrheit der Heilsgewissheit durch den Glauben an Jesus Christus uns hilft, ja uns sogar frei macht, dann ist es christliche Pflicht, auch anderen zu helfen und dieses Wissen weiter zu geben. Christen haben diesen Auftrag. Freilich bin ich auch weiterhin ein Sünder und bin in diesem vergänglichen Leib (im Fleisch) auch ständig versucht, das hört hier auf Erden wohl nicht mehr auf. Gleichwohl darf ich mich im Glauben an Jesus Christus trotz meiner Schuld gerettet wissen und darauf vertrauen, dass ich die Kraft kriege, dem Teufel zu widerstehen, selbst wenn ich hie und da noch strauchle und stürze (vgl. Buchtipp zur Heiligung). Viele Menschen kommen irgendwann an den Punkt, wo sie sich nach dem Sinn ihres Lebens fragen. Diese Frage ist unausweichlich. Und diese Menschen wollen Antworten. Die will ich auch und vieles weiß ich immer noch nicht. Aber ich glaube und vertraue uneingeschränkt auf das, was unser Gott uns durch sein Wort, die Bibel, mitteilt. Und indem ich mich als Christ zu erkennen gebe, sage ich zugleich: "Hör mal, wenn du ein Problem mit deinem Sinn hast, dann weiß ich was für dich. Ich kenne eine Quelle, die Bibel als das Wort Gottes, die niemals versiegt und ich kenne Menschen, die dir weiter helfen können. Am besten kann dir ohnehin nur Jesus helfen. Du bist herzlich eingeladen mitzukommen und dich auf das Abenteuer mit Jesus Christus einzulassen". Das sollten Christen mindestens sagen können, auch wenn sie - wie ich - kein Pastor sind und die Bibel noch nicht so ganz studiert haben (wobei man die Bibel mit der Zeit schon insgesamt kennen lernen sollte).
 
Ich hoffe, diese Seite entwickelt sich und wächst. Genauso wie ich mich entwickeln und im Glauben wachsen will. Es gibt sicher noch viele Fragen, die ich mir zum Teil auch schon gestellt habe. Vielleicht fragen Sie sich: Was habe ich für eine Aufgabe in diesem Leben? Wie erhalte ich Heilsgewissheit? Warum passiert nicht immer gleich etwas, obwohl ich mich doch wirklich deutlich im Gebet zu Jesus Christus bekannt und ihm mein Leben übergeben habe? Warum Jesus? Reicht der "liebe Gott" nicht schon alleine? Gibt es ein "zu spät"? Wie spricht Gott zu uns? Können wir die Bibel als sein Wort annehmen? Es passiert so viel Unglück auf der Welt, warum lässt Gott das alles zu? Warum müssen so viele Unschuldige leiden und sterben? Wie konnte Gott Ausschwitz zulassen? Gibt es ihn überhaupt (noch)? Hat er uns nicht schon längst den Rücken gekehrt?
 
Haben Sie ähnliche Fragen? Haben Sie anscheinend unlösbare Probleme mit sich oder in Ihrem Leben? Dann empfehle ich Ihnen als erstes, sich an den "lieben Gott" zu wenden und zu ihm das folgende oder ein ähnliches Gebet zu sprechen:
"Lieber Gott, ich habe gesündigt und brauche deine Vergebung. Ich glaube, dass der Herr Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist und dass ich durch sein Blut von der Sündenschuld befreit werden kann. Ich bitte dich, Herr Jesus, komm in mein Leben und sei mein Retter."
Die Bibel sagt nämlich: "Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet." (Römer 10,9). Schütten Sie ihm ihr Herz aus und bitten Sie um Hilfe. Dass er Ihnen eine Antwort gibt, durch sein Wort, ein Ereignis, einen Menschen. Dass er Sie zum Glauben an sein Erlösungswerk durch seinen Sohn Jesus Christus führt. Vertrauen Sie Gott, vertrauen Sie Jesus. Vielleicht passiert zunächst noch gar nichts, vielleicht dauert es etwas. Aber etwas passiert. Gott lässt Sie nicht allein, wenn Sie es ernst meinen. Lesen Sie täglich in der Bibel, um Gott besser kennen zu lernen. Sprechen Sie jeden Tag zu Gott im Gebet. Suchen Sie Gemeinschaft in einer christlichen Versammlung, einer Gemeinde oder einem Hauskreis, wo die Bibel vollständig als Gottes Wort gilt und die oberste Autorität ist. Christus hat gesagt, "wer zu mir kommt, den werde ich nicht zurückweisen".


 

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„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen …“
(Ein Zeugnis – verfasst im Januar 2015)
 

Einige „merkwürdige“ Todesfälle

Vielleicht habt ihr schon mal das obige Zitat aus dem Psalm 90 gehört. Dieser Vers 12 lautet je nach Übersetzung so oder ähnlich. Bei Luther heißt es: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Die Schlachter-Übersetzung lautet: „Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!“ Auch die Elberfelder Bibel gibt diesen Vers so ähnlich wie die Schlachter wieder. Es geht also um unser Ende, das Sterben, und darum, dass wir im Hinblick auf dieses Ende vorher noch etwas Kluges tun. Etwas, dass Gott so wichtig ist, dass er es von einem Menschen in diesen Psalm hat reinschreiben lassen.

Aus meinem Bekanntenkreis starben innerhalb eines Zeitraums von knapp einem Jahr fünf Menschen im Alter zwischen 53 und 56 Jahren (meine Altersgruppe).
Klaus verstarb Anfang Juni 2012 mit 53 Jahren. Ich kannte ihn aus der früheren Clique in meinem Heimatort. Er wusste erst etwa 10 Wochen von seiner Krebserkrankung. Seinen Tod nahm ich zum Anlass, den Angehörigen, Freunden und Bekannten etwas über das Leben danach zu schreiben (siehe unten). In einer meiner Predigten habe ich dies erwähnt (Auszug hieraus weiter unten).
Harald starb fast auf den Tag genau zwei Monate später mit 55 Jahren an einem Infarkt. Es war ein guter Bekannter aus meinem Heimatort, der den Polizeiberuf ausübte, ein Beruf, den ich auch einmal erlernt und ausgeübt hatte, bevor ich in die heutige Tätigkeit wechselte. Er war auch einer der Empfänger meiner Briefe, die ich wegen Klaus geschrieben hatte.
Claus verstarb fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Tod von Klaus. Er wurde 56 Jahre alt und hatte ebenfalls eine Krebserkrankung. Mit ihm absolvierte ich gemeinsam die Polizeiausbildung. Es stammte aus einem Nachbarort meines Heimatortes. Jeder von uns verzog mit der Heirat an einen anderen Ort. Es waren wieder Nachbarorte. Wir trafen uns manchmal im Bus auf der Heimfahrt von der Arbeit oder regelmäßig (alle 5 Jahre) in der Polizeikaserne, in der unsere Ausbildung begann. Beim nächsten Treffen Anfang Februar ist er nicht mehr dabei. Auch ihm habe ich einen meiner Briefe geschrieben.
Ein Jubiläumstreffen gab es auch bei meiner ehemaligen Volksschulklasse im November 2012. Dort unterhielt ich mich auch mit Helmut, der ebenso wie ich, schon einmal eine „Warnmeldung“ bekommen hatte. Er wusste um seine Herzerkrankung, ich selbst hatte Anfang Juli 2011 im Urlaub einen „leichten“ Schlaganfall. Natürlich hatte ich mich mit ihm auch über den Glauben und das Leben nach dem Tod unterhalten. Er verstarb Mitte Juni 2013 mit 56 Jahren an einem Herzinfarkt.
Sehr schmerzlich war dann der Tod meines früheren Klassenkameraden Wilfried, der im April 2013 mit ebenfalls 56 Jahren freiwillig aus dem Leben schied (zwei Wochen nach seinem Geburtstag). Ich kannte ihn schon seit der Kindergartenzeit. Auch er hatte einen Brief nach dem Tod von Klaus erhalten. Nach der Beerdigung von Harald unterhielten wir uns noch kurz. Auch er glaube an eine höhere Macht, sagte er. Aber, ob wir diese nun Gott, Jesus, Buddha, Allah oder sonst wie nennen …? Wer weiß schon, was da richtig ist? Ich habe diese Aussage auch in meiner Predigt vom 26.08.2012 erwähnt. Da wusste ich allerdings noch nicht, was er tun würde. Zu dem Klassentreffen im November 2012 kam er schon nicht mehr. Da hatter er sich schon ziemlich zurückgezogen. Seine Verzweiflung war am Ende dann doch zu groß.

Diese doch etwas unheimliche „Serie“ berührt mich auch heute noch sehr. Sie sollte auch dein Herz berühren. Vielleicht hast du Ähnliches erlebt, bist betroffen oder in Trauer, weil Menschen, die du kanntest oder die die liebtest, jetzt nicht mehr unter uns sind. Doch hier zunächst meine Reaktion auf den ersten Todesfall (Klaus):

Liebe Angehörige und Freunde von Klaus,

mit großer Betroffenheit und mit traurigem Herzen nehme ich mit euch Abschied von Klaus, von dessen plötzlichem Tod ich am Montag in der Palliativstation des Juliusspitals erfahren habe. Ich habe erst vor kurzem gehört, dass er schwer erkrankt sei und auf der Palliativstation liege. Ich wollte ihn deshalb am letzten Mittwoch während der Mittagspause besuchen. Zu meiner Überraschung machte er nach Auskunft einer Stationsschwester gerade einen Spaziergang und käme nach etwa 1 1/2 Stunden wieder zurück. Da wollte ich aber wieder bei der Arbeit sein. So versuchte ich es am Montag erneut. Diesmal sagte mir die Schwester aber, dass er bereits um 3 Uhr in der Frühe verstorben sei. Einige seiner Freunde und Bekannten hätten jedoch noch vorher von ihm Abschied genommen.

Worüber wollte ich mich mit Klaus unterhalten, wo wir uns doch schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatten und eigentlich keine so engen Freunde waren, vielmehr Bekannte aus der früheren Zeit in einer Clique? Ich war vorher schon zweimal auf der Palliativstation, um andere Bekannte zu besuchen. Allen, die dort aufgenommen werden, wie auch den Angehörigen und Freunden ist klar, was dies bedeutet.

Die „alten Zeiten“ wollte ich sicher nicht noch einmal „hochleben“ lassen, wenn man rückblickend auch über manches schmunzeln könnte. Vieles, was wir damals in der Clique gemacht haben, was ich selbst gemacht habe, war wirklich nicht so gut. Aus Gottes Perspektive war da auch viel Sünde dabei. Ich wollte mit Klaus über die „neuen Zeiten“ reden, über ein neues Leben, das jeder haben kann, wenn er Gemeinschaft mit Jesus hat, über eine Perspektive, die auch Klaus hat, selbst wenn er stirbt.

Viele von euch wissen vielleicht, dass ich früher mehr als einmal mit dem Leben davon gekommen bin. Da waren einige Autounfälle und sonstige Gefahren, denen ich entronnen bin. Vor knapp einem Jahr hatte ich auch einen leichten Schlaganfall. Aber ich sage nicht einfach „Glück gehabt!“ und lebe weiter, als wenn nichts passiert wäre. Ich bin nicht nur körperlich noch am Leben, sondern ich durfte auch erfahren, dass es ein geistliches neues Leben in Christus gibt, auch über den Tod hinaus. Vielleicht durfte Klaus dies zu Lebzeiten auch noch erfahren. Vielleicht hat einer von euch mit ihm darüber gesprochen. Es wäre sehr schön.

Jeder Tod, jede Beerdigung gibt denen, die noch leben, auch Anlass über ihr Leben und ihren eigenen Tod nachzudenken. Solange bis sie selbst die Hauptrolle spielen. Viele von uns sind heute in einem Alter, wo man sagen kann „die Einschläge kommen näher“, das heißt, aus unserer Mitte werden nach und nach immer mehr Leute herausgerissen. Auch wenn wir im Leben manches geschafft haben und über das Erreichte froh und dankbar sein dürfen, suchen wir darüber hinaus doch den eigentlichen Sinn unseres Lebens. Der eigentliche Sinn unseres Lebens ist, Kinder Gottes zu werden – das sind wir von Natur aus noch nicht. Klaus hinterlässt eine Lücke, weil er einfach fehlt, nicht mehr da ist. Mit der Erinnerung an ihn ist auch viel Schmerz verbunden. Neben Schmerz, Erinnerung und Dankbarkeit für gemeinsame Erlebnisse gibt sein Tod uns aber auch wieder Gelegenheit zum Nachdenken über unsere Zukunft.

Meine Frau und ich nehmen mit euch Anteil an der Trauer und wir fühlen mit euch. An der Beerdigung kann ich leider nicht teilnehmen, da ich zu einer Abschlussveranstaltung bei einer Schule, die ich seit drei Jahren besuche, in Berlin bin. Wir wünschen allen Angehörigen und Freunden von Klaus viel Kraft und Gottes Hilfe für ihr weiteres Leben. Der Gott allen Trostes nehme sich euer an und offenbare sich euch in seinem Sohn Jesus Christus. Klaus ruhe in Frieden und der Hoffnung der Auferstehung.

Den Brief schloss ich mit Zitaten aus Joh. 1,1-13, Joh. 3,16, Joh. 11,25.26a und 2. Kor. 5,17-21.

Ein Stück weit, versuchte ich diese Ereignisse in einer Predigt am 26.08.2012 zu verarbeiten. Zu diesem Zeitpunkt lebten allerdings drei der oben genannten Personen noch. Ich gebe nachfolgend einen Auszug aus der Predigt wieder:

Entscheidungen im Hinblick auf die Ewigkeit

Jeder von uns kommt in seinem Leben irgendwann an einen Punkt, wo er sich entscheiden muss. Ich meine nicht die Auswahl des Menüs im Restaurant oder die Urlaubsplanung. Es geht mir um die wesentliche Weichenstellung in unserem Leben. Die weit wesentlicher ist als beispielsweise die Berufswahl, die Wahl des Ehepartners oder die Entscheidung, ein Haus zu bauen – obwohl diese Entscheidungen mit zu den wichtigsten im Leben gehören. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um das Leben selbst, das Leben hier und besonders das Leben in der Ewigkeit. Wir kommen an solche Wegegabelungen manchmal allein dadurch, dass wir unter das Wort Gottes kommen. In einem Gottesdienst, bei der Predigt, durch ein Traktat, eine Evangelisation oder das Zeugnis eines Gläubigen. Manchmal bekommen wir aber auch solche Gedanken in besonderen Lebenslagen: In Not, in Mangel, in Angst, in Trauer. Leider verfliegen diese Gedanken aber wieder, wenn wir ihnen nicht bewusst nachgehen oder wenn es uns wieder besser geht.

Vor kurzem sind innerhalb von zwei Monaten, Anfang Juni bzw. Anfang August, zwei meiner Bekannten aus dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, verstorben. Der erste starb mit 53 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der zweite mit 55 Jahren an einem Herzinfarkt. Der erste hatte gerade mal 10 Wochen Zeit, über sein weiteres Leben oder das Leben danach nachzudenken. So lange wusste er erst von seiner Erkrankung. Der zweite wurde ganz plötzlich „aus dem Leben gerissen“. Nachdem ich zunächst von der schweren Erkrankung des ersten Bekannten gehört habe, wollte ich ihn in der Palliativstation besuchen, um ihm von Jesus zu erzählen. Aber da war er gerade spazieren gegangen und so ging ich wieder. Bei meinem zweiten Versuch, ihn zu besuchen, war er bereits verstorben. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass ihm jemand anders das Evangelium gesagt hat. Ob er es angenommen hat, weiß ich nicht. Ich habe mir jedenfalls ein Herz gefasst und in einem Brief an Angehörige, Freunde und Bekannte nicht nur mein Mitgefühl ausgedrückt, sondern auch etwas über das Angebot eines Lebens in der Ewigkeit mitgeteilt. Wegen eines Termins in Berlin konnte ich an der Beerdigung selbst nicht dabei sein. Einer der Briefempfänger war derjenige, der fast auf den Tag genau zwei Monate später verstarb. In diesem Brief habe ich auch drei Stellen aus dem Johannes-Evangelium zitiert. Eine lese ich euch vor. Ihr kennt sie ja (Joh. 11,25.26a): „Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“

Bei der Beerdigung des zweiten Bekannten, an der ich dann teilnahm, hat mich die Aussage eines früheren Schulkollegen betroffen gemacht, der ja auch einen solchen Brief bekommen hat. Er meinte, er glaube auch an eine höhere, ordnende Macht. Aber ob man die jetzt Gott, oder Allah oder Buddha oder sonst wie nennt, spiele für ihn keine besondere Rolle.

Am Grab sind dann alle vereint: Angehörige, Freunde, Bekannte, die alte Clique. Leute, die glauben, Leute, die nicht glauben und Leute, die nicht wissen, was sie angesichts des Todes glauben sollen. Alle wissen, dass sie sterben müssen. Und dann? Dann kommt ein großes Fragezeichen? Diese äußerst wichtige Angelegenheit wird zu einer Ansichtssache erklärt und es gibt vielerlei Möglichkeiten. Da kann jeder denken, da soll jeder glauben, was er will. Jeder soll nach seiner Façon selig werden. Es spielt ja keine Rolle, man weiß ja eh nichts Genaues. Die meisten denken, dass man nichts über das Danach wissen kann, manche hoffen auf ein Wiedersehen in der Ewigkeit, viele denken „das war’s“ - dieses eine, dieses einzige Leben, an das man sich so klammert, das man möglichst in vollen Zügen genießen muss. Gewissheiten sind jedoch relativ selten. Das ist jedenfalls meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Leuten, auch mit solchen, die einer Kirche angehören.
Welche Antworten können wir da geben; was sollen wir sagen, wenn uns jemand fragt?

Jesus ist der einzige Weg zum Heil – eine ernste Warnung an alle, die andere Wege gehen

„Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.“ (Spr. 14,12). Gott kennt dieses Problem der Menschen natürlich. Er weiß, dass sie durch allerlei Philosophien hin- und hergerissen sind. Paulus beschreibt dies in 1. Tim. 2,4: „… welcher willl (also Gott will), dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ Dafür hat er seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus, in den Tod gegeben, ihn die Strafe für unsere Sünden tragen lassen, „damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh. 3,16).

Die meisten Menschen wollen sicher nicht moralisch verwerflich oder böse sein. Viele leben nach der Devise „tue recht und scheue niemand“. Sie führen ihr Leben nach der „goldenen Regel“: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Tief in ihrem Innersten suchen sie nach etwas, was ihrem Leben Sinn gibt. Manche suchen diesen Sinn, indem sie fleißig und tüchtig rackern, viel erreichen, etwas für ihre Familie oder für die Nachwelt hinterlassen. Aber hilft das für die Ewigkeit? Da aber der eigentliche Sinn unseres Lebens ist, Kinder Gottes zu werden und wir dieses Anrecht nur im Glauben an Jesus empfangen (Joh. 1,12) gelangen sie nicht hin zu diesem Sinn.

Wenn heute von Sünde die Rede ist, denken die meisten Menschen an etwas Unmoralisches, Lug und Betrug oder gar Mord. Manche vielleicht noch an die Sahnetorte zuviel. Aber die Sünde, an der alle zugrunde gehen, ist ihre Beziehungsstörung zu Gott. Ohne eine solche Beziehung, die nur durch Jesus möglich ist, bleibt ihre Sünde der Gottlosigkeit, können sie Ihn nicht ehren, sich Ihm nicht zuzuwenden, Ihn nicht lieben. Die Bibel sagt, dass alle Menschen gesündigt haben. Ihre Sünde ist, dass sie nicht an den Herrn Jesus glauben (Joh. 16,9).

Wir leben heute in einer durch und durch säkularisierten Gesellschaft, wo der Glaube nur noch Privatsache sein darf, über den man möglichst nicht öffentlich redet, wo jeder Glaube gleich gut ist. Wir können vielleicht sogar öffentlich über irgendeinen Gott reden, einen Gott, der für alle gilt und den doch keiner so richtig kennt. Nur über Jesus nicht. Nein Jesus sollten wir hier gefälligst raushalten. An Jesus scheiden sich die Geister, an Jesus scheiden sich vor allem die Menschen.

Jesus allein ist die Wahrheit, die alle Menschen kennen müssen – Sein Herzensanliegen ist zugleich Auftrag für uns

Was nützt es, wenn es einen Weg zum Heil gibt, aber viele nicht davon wissen, weil keine Wegweiser aufgestellt sind. „Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?“ (Röm. 10,14). Lasst uns solche Wegweiser sein, lasst uns auf Jesus Christus hinweisen und ihn verkündigen, durch unsere Worte, unsere Taten, unseren Wandel, durch unsere Liebe. Der Apostel Petrus schrieb: „Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert, aber mit Sanftmut und Ehrerbietung! Und habt ein gutes Gewissen …“ (1. Petr. 3,15-16). Sowohl diese Stellen als auch das, was Jesus selbst gesagt hat, mahnen uns ganz deutlich, dass wir diese Wahrheit verkünden müssen. So wie Jesus der Weg zum Vater ist, sollen wir Wegweiser sein. Wir müssen den Leuten einfach sagen, was geschrieben steht: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apg. 4,12). Dass wir diesen Heiland und Retter haben, macht uns nicht stolz oder überheblich, sondern vor allen Dingen demütig. Derjenige, der uns rettete und nur der allein, der kann auch die Anderen retten. Deshalb müssen wir die Wahrheit sagen und zwar die ganze Wahrheit.

Dazu lese ich auch einige Verse aus dem 2. Korintherbrief: "weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden." (2. Kor. 5,19-21).

Damit Menschen die Chance haben, diese kluge Entscheidung, von der der Psalmist spricht, zu treffen, nämlich, sich auf Gott zu besinnen, Buße zu tun und zu Ihm umzukehren – deshalb „verschwende“ ich meine Zeit damit, Internet-Botschaften zu verbreiten, die gesamte Bibel online zu stellen (auch wenn es schon jede Menge davon gibt), zu evangelisieren und gelegentlich zu predigen. „Twittern“ und „bloggen“ tu ich dagegen nicht. Zwar bin ich auch auf Facebook. Doch „poste“ ich dort kaum etwas. Dafür habe ich dann echt keine Zeit mehr.


 

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Grundlagen des christlichen Glaubens - Eine Einführung
 

Bei der nachfolgenden Aufstellung handelt es sich um eine subjektive Auswahl von mir im Internet oder in christlicher Literatur gefundener Beiträge. Soweit die Quelle oder ein Link (jeweils nach dem Thema in Klammern) noch nicht angegeben sind, wird dies von mir noch nachgeholt.

  1. Das überragendste Buch der Weltgeschichte ("Mitternachtsruf", November 2003, Seiten 11, 12: www.mitternachtsruf.ch/files/zeitschrift/DE/MNR%202003-11.pdf - Seiten 9, 10 von 20)
  2. Entstehung der Bibel - Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel (www.bibel-online.net/geschichte.html)
  3. Die Bücher der Bibel (www.bibel-online.net/bibelbuecher.html)
  4. Was ist die Bibel? (www.dasjahrderbibel.de/WasistdieBibel.htm)
  5. Wie man die Bibel studiert (www.dasjahrderbibel.de/Tipps-Material/Bibelstudiert.htm)
  6. Tipps & Material (www.dasjahrderbibel.de/Tipps-Material/index-tipps.htm)
  7. Wie liest man eigentlich die Bibel? - Eine Einführung (Wiedergabe des Textes aus Bibelübersetzung von Hans Bruns demnächst hier)
  8. Machen Sie die Biel zu einem Teil Ihres Lebens (aus: "Kraft zum Leben")
    • Wo fangen Sie an?
    • Eine Liebesgeschichte
    • Das ABC des Bibellesens
    • Beginnen Sie mit dem Autor
    • Verschaffen Sie sich einen Überblick
    • Lesen Sie die Details
  9. Weiterführende Literatur (aus: "Kraft zum Leben")
  10. Jesus und die Bibel (www.dasjahrderbibel.de/JesusunddieBibel.htm)
  11. Anmerkungen zur Bibel (Aus dem Anhang des Buches von Werner Gitt: "Fragen, die immer wieder gestellt werden"; 192 Seiten, 19. Auflage 2003, CLV - Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, ISBN: 3-89397-127-0. Download als PDF-Datei unter http://clv.dyndns.info/pdf/255127.pdf)
    1. Basissätze zur Bibel (S. 136)
      1. Zur Herkunft der Bibel (S. 137)
      2. Zum Wahrheitsgehalt der Bibel (S. 138)
      3. Zur Prüfung der biblischen Wahrheit (S. 139)
      4. Zur Thematik der Bibel (S. 141)
      5. Zu den Aussagen der Bibel (S. 144)
      6. Zum Wert biblischer Aussagen (S. 151)
      7. Zur Verständlichkeit und zum Verständnis der Bibel (S. 154)
      8. Zur Genauigkeit biblischer Aussagen (S. 155)
      9. Zum Zeitrahmen biblischer Aussagen (S. 157)
      10. Zum Zugang zur Bibel: Die Bekehrung zu Jesus Christus (S. 157)
        fünf Gs:
        - Gottes Wort (S. 162)
        - Gebet (S. 162)
        - Gehorsam (S. 163)
        - Gemeinschaft (S.163)
        - Glaube (S. 163)
      11. Schlussanmerkung (S. 164)
    2. Auslegungsgrundsätze zur Bibel (S. 165)
    3. Warum sollen wir die Bibel lesen? (S. 168)
    4. Wie sollen wir die Bibel lesen? (S. 171)
    5. Zehn Verheißungen für Bibelleser (Leser und Täter des Wortes) (S. 172)
  12. Bibellektion ("Janz Team" Nacharbeitsprogramm in Frageform. Auf der Website nicht mehr zu finden; Wiedergabe daher demnächst hier.)
    • "Gottes Wort und Gebet"
    • "Zeugnis und Gehorsam"
    • "Die Gemeinde"
    • "Der Heilige Geist und das erfüllte Leben"
    • "Gewissheit und Versuchung"
  13. Schuldlos leben? (www.nikodemus.net/article.php?article=783)
  14. Heilsgewissheit (www.nikodemus.net/article.php?article=394)
  15. Kann ein Christ sein Heil verlieren? (Nikodemus.net - Fragen und Antworten rund ums Christsein: www.nikodemus.net/0114)
  16. Bibelkurs (www.the-good-news.org/bcc/deutsch/bcc.htm)
    1. Drei Dinge sollten Sie wissen
      1. Die Bibel
      2. Gott
      3. Menschen
    2. Drei Dinge sollten Sie glauben
      1. Sünde
      2. Jesus Christus
      3. Ewiges Leben
    3. Drei Dinge sollten Sie haben
      1. Glaube
      2. Hoffung
      3. Liebe
    4. Drei Dinge sollten Sie tun
      1. Bibel lesen
      2. Beten
      3. Weitersagen
    5. Schlusswort, Lösungen und Fragebogen
  17. Gehören die Apokryphen zur Bibel? (www.bible-only.org/german/bible/apokryph.html)
  18. Speziell für Katholiken (www.justforcatholics.org/de.htm)
    1. Wie kann ich Gewissheit finden? (www.justforcatholics.org/de1.htm)
    2. Genügt das Opfer von Golgatha? (www.justforcatholics.org/de2.htm)
    3. Wer kann zwischen Gott und mir vermitteln? (www.justforcatholics.org/de3.htm)
    4. Wie erlange ich Sündenvergebung? (www.justforcatholics.org/de4.htm)
    5. Welches ist die wahre Kirche? (www.justforcatholics.org/de5.htm)
    6. Warum ist es nötig, von neuem geboren zu werden? (www.justforcatholics.org/de6.htm)
    7. Wie kann ich mit Gott ins Reine kommen? (www.justforcatholics.org/de7.htm)
    8. Errettung durch Glauben oder Werke? - Wie ich zum Glauben kam (www.justforcatholics.org/de8.htm)
    9. Was ist das Evangelium? (www.justforcatholics.org/de9.htm)
  19. (K)ein anderes Evangelium? ("Gemeindegründung" Nr. 76, 4/03: www.kfg.org/gg/GG76.pdf - Seite 6 von 32)
  20. Erwählung und Prädestination? (www.nikodemus.net/article.php?article=472)
  21. Verstockung (www.nikodemus.net/article.php?article=392)
  22. Gerechtigkeit durch den Glauben? (www.nikodemus.net/article.php?article=547)
  23. Müssen Christen "Frucht" bringen? (www.nikodemus.net/article.php?article=676)
  24. Was ist mit denen, die nie von Jesus gehört haben? (www.nikodemus.net/article.php?article=576)
  25. Der Wille zur Veränderung (www.nikodemus.net/article.php?article=967)
  26. Bekehrt - und dann? (www.nikodemus.net/article.php?article=951)
  27. Ich pack's nicht! (aus: "Leben ist mehr", Montag, 15.12.2003 - www.talk-about.org/magazin/lim/lim.asp?datum=15.12.2003)
  28. Der Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 7: Freiheit vom Gesetz / Der Mensch unter dem Gesetz (www.bibel-online.net/buch/45.roemer/7.html)
  29. Emmaus Correspondence Courses - Glaubensgrundsätze (www.emmaus.name/ews/content/view/14/1/)
  30. Dave Hunt: Wer ist Jesus? (factum Magazin, Nr. 5/2001; Artikel auf der Website nicht zu finden, daher eventuell Wiedergabe demnächst hier.)


 

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Gebet des Glaubens - Bekenntnis zum Herrn Jesus
 

"HERR JESUS CHRISTUS,
mir ist jetzt klar geworden, dass ich mit der Schuld meines Lebens nicht vor Dir und dem lebendigen Gott bestehen kann. Ich erkenne, dass ich ohne Dich verloren bin und mich weder aus eigener Kraft selbst retten, noch aus eigenen Werken etwas zu meiner Rettung beitragen kann. Du aber bist in diese Welt gekommen, um verlorene Sünder zu erretten. Dein Tod am Kreuz war der Preis dafür, damit auch ich straffrei ausgehen kann. Dafür möchte ich Dir von Herzen Dank sagen und darauf vertraue ich. Danke, dass ich jetzt zu Dir kommen und Deinen Namen anrufen darf. Danke, HERR JESUS, dass DU mich so lieb hast und dass Dein kostbares Blut mich von allen Sünden reinigt. Mit meinem Leben bin ich vor Dir wie ein aufgeschlagenes Buch. Du kennst alle meine Verfehlungen, jede falsche Regung meines Herzens und meine bisherige Gleichgültigkeit Dir gegenüber. Meine Sünden trennen mich von Dir. Darum will ich Dir jetzt meine Schuld und alle meine Sünden bekennen."

(Bitte nennen Sie Ihre Sünden einzeln mit Namen, soweit Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie sich dazu genügend Zeit! - Erst nachdem Sie alle Ihre Sünden dem HERRN JESUS bekannt haben, beten Sie mit aufrichtigem Herzen weiter):

"Und nun bitte ich Dich, HERR JESUS, vergib mir alle meine Sünden und löse mich von allen Bindungen und jedem Anspruch Satans auf mein Leben. Nimm alles von mir, was vor Dir nicht recht ist. Mache es mir bitte durch Deinen HEILIGEN GEIST bewusst, wo ich mich durch Aberglauben und Beschäftigung mit dem Okkulten leichtfertig mit Satan einließ.
Du bist die Wahrheit in Person, und darum verlasse ich mich auf die Zusagen in Deinem Wort. Danke, HERR JESUS, für die mächtige Siegeskraft in Deinem kostbaren Blut! Du zerbrachst Satans Macht am Kreuz auf Golgatha und machst jeden Anspruch und jede Forderung des Teufels in meinem Leben völlig zunichte! Danke, dass Du mir jetzt meine Schuld vergeben hast.

Nun, HERR, bitte ich Dich, erfülle Du mein Leben. Bitte komm jetzt in mein Herz, HERR JESUS; ich will ganz Dir gehören. Leite mich auf dem Weg, den Du mir durch das Lesen der Bibel und Deine Führungen im Leben zeigen willst. Ich weiß, dass ich mich bei Dir dem guten Hirten anbefohlen habe, der es stets gut mit mir meint. Anvertrauen möchte ich Dir darum alle Bereiche meines Lebens: Mein Denken und Handeln, meinen Beruf, meine Freizeit, meine Pläne, meine Freunde, mein Geld ... Gib mir die Kraft, mit meinem bisherigen sündigen Verhalten zu brechen. Und wenn ich hier und da doch noch fehle, so lass es mich als Unglück erkennen und es Dir sogleich bekennen. Schenke mir neue Gewohnheiten mit Dir, die unter Deinem Segen stehen. Ändere meine Gesinnung zu Dir und zu den Menschen, mit denen ich täglich zu tun habe. Ich will begangenen Schaden und Unrecht, das ich anderen zufügte, wieder gutmachen, soweit dies möglich ist, und ganz mit Dir leben.
Gib mir Dir gegenüber ein gehorsames Herz, und öffne mir die Bibel, dass ich Dein Wort recht verstehe. Ich möchte Dich als meinen Herrn anerkennen und Dir nachfolgen. In Deiner Kraft wende ich mich jetzt von jeder erkannten Sünde und toten Religion ab. In JESU Namen sage ich mich bewusst von Satan los und erwähle den Willen GOTTES für mein Leben.
Habe Dank, himmlischer VATER, dass ich jetzt als Dein Kind leben darf, weil Du Deinen geliebten SOHN für mich hast sterben lassen und Ihn auferweckt hast von den Toten. Um JESU willen hast Du mich jetzt angenommen und ich preise Dich für Deine Liebe zu mir,
Amen."


 

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DIE BIBEL
 

Das alte Testament
 
Geschichtsbücher

Lehrbücher und Psalmen
  • Das Buch Hiob (kurze Inhaltsangabe) - zum Bibeltext (noch nicht vorhanden)
    (Das Problem des Leidens, Entstehungszeit ungewiss)
  • Die Psalmen (kurze Inhaltsangabe) - zum Bibeltext (noch unvollständig)
    (Lobpreis, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr. und später)
  • Die Sprüche (kurze Inhaltsangabe) - zum Bibeltext (noch nicht vorhanden)
    (Weisheit/Sprichwörter, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr.)
  • Der Prediger (kurze Inhaltsangabe) - zum Bibeltext (noch nicht vorhanden)
    (Das Denken des Menschen, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr.)
  • Das Hohelied (kurze Inhaltsangabe) - zum Bibeltext (noch nicht vorhanden)
    (Die Geliebte, Entstehung 10. Jahrh. v. Chr.)
Prophetenbücher Das neue Testament
 
Geschichtsbücher Briefe Propehtisches Buch


 

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Predigten
 


 

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Themen
 

  1. Anbetung, Lob und Ehre - Vom Sinn unseres Lebens (Beiträge folgen)
  2. Rettender Glaube - Glaube und/oder Werke? (Beiträge folgen)
    • Erwählt zum Heil oder freie Wahl?
    • Errettung für alle Menschen?
    • Erweckung und Errettung
    • Buße - Umkehr und Erneuerung des Sinnes
    • Aus Gnade errettet durch Glauben, nicht aus euch
  3. Prüfsteine des Glaubens (Beiträge folgen)
    • Krankheit, Leid und Not
    • Ein Gott der Liebe? - Und was noch?
    • Anfechtungen, Versagen, Schuld und Vergebung
    • Heilsgewissheit
  4. Christlicher Lebensstil (Nachfolge) (Beiträge folgen)
    • Glaubensgehorsam und Frucht
    • Gottes Wort
    • In Geist und Wahrheit - Gebetsleben
    • Gemeinschaft
    • Geistesgaben
    • Geheiligtes Leben oder Fallen in Sünde?
    • Evangelisation und Mission
  5. Bibeltreue und Schriftverständnis (vgl. auch unter Hintergrundinformationen - Beiträge folgen)
  6. Einzelne Gemeinschaften, Kirchen, Denominationen (Beiträge folgen)
    • Baptisten und Brüdergemeinden
    • Freie evangelische Gemeinden
    • Charismatische Gruppen und Pfingstbewegung
    • Katholische Kirche
  7. Irrlehren und Verführung (Beiträge folgen)
  8. Religionen - Erfindungen der Menschen (Unterschied: Religion - Evangelium) (Beiträge folgen)
  9. Gesellschaft
  10. Christ und Staat - Dienst und Recht


 

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publichrist im April 2015 - (Webmaster)

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